Prozessschritt

Automatisierungsgrad

Anzahl Rauchwagen

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Raumhöhe in cm

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Produktfinder

Standardmäßig maßgefertigt

Im Spannungsfeld zwischen Standardisierung und individuellen Kundenlösungen

Mit ihrem umfangreichen Produktportfolio ist es der Firma FESSMANN möglich, auf eine Vielzahl an Bedürfnissen der Kunden einzugehen. Dabei wird eine breite Spanne verschiedener standardisierter Anlagentypen angeboten, mit denen verschiedenste thermische Prozesse abgebildet werden können. Um den Anforderungen der Kunden noch weiter gerecht zu werden, werden die Anlagen und deren Ausstattung aber auch konstruktiv individuell für den Kunden angepasst. Damit Fessmann diesen Anforderungen mit schnellster Lieferzeit, höchster Flexibilität und Qualität begegnen kann, sind in der Konstruktionsabteilung komplexe Prozesse und eine zeitgemäße EDV-Landschaft implementiert.

Betrachtet man den Begriff „Standardisierung“, ist damit unter Anderem die Vereinheitlichung von Prozessen, Typen oder Teilen mit dem Ziel der Effizienzsteigerung in vielerlei Hinsicht gemeint. Auf die Schnelle suggeriert dieser Begriff aber auch einen gewissen Flexibilitätsverlust oder gar eine Unfähigkeit, sich tiefer auf Kundenwünsche einzulassen. Das dem aber bei genauerer Betrachtung nicht so ist, soll nachfolgend erläutert werden.

Bei FESSMANN beginnt die Standardisierung mit einer klaren Definition des Produktportfolios, in dem alle verfügbaren Anlagentypen gelistet sind. Erst mit dieser Definition der FESSMANN-Standards ist es möglich, die kompletten Prozesse von der Angebotserstellung, über die Auftragsbearbeitung, Fertigungs- und Prüfreihenfolgen an einzelnen Schweißarbeitsplätzen bis hin zu den Montageabfolgen auf der Baustelle zu vereinheitlichen. Sie bieten zudem die Grundlage für einen effektiven kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Aktuell sind ca. 140 Anlagen in verschiedenen Größen und Beheizungsarten im aktiven Portfolio.

Im Zuge dieser Standardisierung werden zu jeder Anlage bereits während des Entwicklungsprozesses die Ausstattungsvarianten, wie z.B. Wagenanzahl, Beheizungsarten und die Ausführung der Türen, definiert. Sämtliche Anlagen sind deshalb in Form von Maximalstücklisten im ERP-System SAP hinterlegt. Die Maximalstücklisten beinhalten für alle Konfigurationsmöglichkeiten sämtliche Einzelteile und Komponenten, aus denen eine Anlage bestehen kann und bilden somit das „Rezept“ zur Fertigung der Anlagen. Allein die Maximalstückliste einer Ti3000 mit 4 Wagen und HD-Beheizung besteht aus ca. 32000 Datensätzen. Um aus dieser riesigen Menge an Daten die für einen Kunden benötigte Anlage zu erstellen, ist im Hintergrund der sogenannte Produktkonfigurator programmiert. Dieser ermöglicht es, durch vorgegebene Auswahlmöglichkeiten, die den definierten Standards entsprechen, in SAP innerhalb kürzester Zeit eine kundenspezifische Auftragsstückliste zu erstellen. Betrachtet man mit dem oben geschilderten Hintergrund zum Beispiel alleine einen TUBROMAT T3000 mit 1 Wagen und elektrischer Beheizung und dessen mögliche Varianten der Grund- und Zusatzausstattung, ergeben sich unglaubliche 1,8 Milliarden verschiedene Ausführungsmöglichkeiten für ein und dieselbe Anlage.

Zusammengefasst bietet FESSMANN also einen sehr hohen Standardisierungsgrad mit extrem vielen Individualisierungsmöglichkeiten! Wie FESSMANN in seiner Konstruktionsabteilung auf individuelle Kundenlösungen eingeht, wird im nächsten Artikel beschrieben.

Standardisierte Fertigungsprozesse steigern die Effizienz.